Gerhard Hoffmann.

Meine Bitte vor allem an Sie: engagieren Sie sich für unser Dorf - Ihren Lebensraum! Gestalten Sie ihn aktiv mit! Beginnen Sie zumindest dadurch, dass Sie bei dieser Wahl bewusst einzelne Personen wählen, statt mit dem Abhaken einer Partei/Liste einer Pflicht­übung gerecht zu werden. Das Argument "Ich kenne die doch kaum" gilt nicht, denn gerade jetzt bemühen sich doch alle Bewerber darum, sich Ihnen vorzustellen. Nehmen Sie die Angebote kritisch wahr! Gehen Sie zur Kommunalwahl – oder noch besser: Sei dabei!

 

Zu meiner Person

1956 wurde ich in Bingen geboren. Als Lehrer für Deutsch, Englisch und evangelische Religion unterrichtete ich zuerst in der Südpfalz. 1990 kamen meine Frau und ich nach Siefersheim, unsere beiden Söhne besuchten hier den neu eröffneten Kindergarten, danach die Grundschule. Damals arbeitete ich in Bad Kreuznach, seit 2000 leitete ich das Elisabeth-Langgässer-Gymnasium in Alzey. Nach 18 Jahren Schulleitung bin ich nun im Vorruhestand.

 

Auf der Suche nach einer neuen Heimat haben wir uns damals bewusst für Siefersheim entschieden – und das war für uns die richtige Wahl. Seither engagieren wir uns für unsere Heimatgemeinde, sei es im Schulelternbeirat oder in verschiedenen Vereinen. 1994 stellte ich mich erstmals für den Ortsgemeinderat zur Wahl und war der erste "Neubürger" im Rat.

 

Meine politischen Vorstellungen

Ich war noch nie Mitglied einer Partei oder eines politisch orientierten Verbands. Dennoch bin ich überzeugt: Unser Staat, unsere Demokratie braucht starke, volksnahe Parteien. Sie haben Programme mit übergeordneten po­litischen Setzungen, durch die sie sich voneinander substantiell unterscheiden – in der Sozial-, Wirtschafts- oder Flüchtlingspoltik.

 

Was bedeutet das aber für Siefersheim? Finden Sie wirkliche Unterschiede in den allgemeinen Aussagen der Siefersheimer Listen? Dürfen wir nicht von allen, die für uns im Rat Entscheidungen treffen, erwarten können, dass sie demokratisch, umweltbewusst, sozial und wirtschaftlich handeln? Unser kleiner Ort braucht keine Parteipolitik! Stattdessen sollten wir Persönlichkeiten wählen, denen wir unser Vertrauen schenken, die wir für qualifiziert halten, sich aktiv, mit Kopf, Herz und Hand für die positive Weiterent­wicklung unserer Heimat zu engagieren! Diese Idee brachte mich schon 1994 dazu, mich auf einer nicht-mitgliedschaftlichen Liste aufzustellen, auf der jeder kandidieren kann.

 

Wofür ich mich in den nächsten Jahren (weiterhin) einsetzen möchte

·   Bewahrung und Erhaltung des typischen Charakters unseres Dorfes in einer Weinbau- und Urlaubsregion, der Rheinhessischen Schweiz, und kreative Weiterentwicklung.

 

·   Sicherung und Ausbau der Infrastruktur unserer Gemeinde in Kindergarten, Grundschule, Dorfgemeinschaftshaus, Sportstätten und Verkehrsführung.

 

·   Maßvolle Erschließung weiterer Baugebiete.

 

·   Ausrichtung der Entscheidungen an ökologischen, ökonomischen und sozialen Prinzipien.

 

·   Schutz des Allgemeinwohls vor Einzel- oder Lobbyinteressen.